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MEAG wächst schneller als Wettbewerb10.04.2003
MEAG für mehr Kostentransparenz Die MEAG MUNICH ERGO Kapitalanlagegesellschaft mbH hat ihr Publikumsfondsge-schäft in 2002 mit Blick auf Mittelaufkommen und Fondsvermögen ausgebaut. Im institutionellen Geschäft sind die Assets under Management aufgrund der Kapitalmarktentwicklung zurückgegangen. Die MEAG hat für die überdurchschnittliche Wertentwicklung ihrer Publikumsfonds in diesem Jahr wieder Auszeichnungen von Lipper und Standard&Poor’s erhalten und konnte sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessern. Die MEAG setzt die Wohlverhaltensregeln des BVI vollständig um.
Die MEAG Kapitalanlagegesellschaft erhöhte das Publikumsfondsvermögen in einem schwierigen Marktumfeld leicht von 1,705 Mrd. Euro zum Jahresultimo 2001 auf 1,729 Mrd. Euro per Ende 2002. Wesentlich für dieses Ergebnis ist die Steigerung des Mittelaufkommens um nahezu 50 % von 133,2 Mio. Euro in 2001 auf 197,5 Mio. Euro. Das Mittelaufkommen 2002 stammt dabei zu etwa zwei Dritteln aus den Vertrieben der ERGO-Versicherungsgruppe und einem Drittel von außerhalb. Im mehrjährigen Vergleich reicht das Mittelaufkommen 2002 nicht an das Spitzenjahr 1999 mit 269,4 Mio. Euro heran, übertrifft aber deutlich das gute Jahr 2000, in dem sich das Mittelaufkommen auf 172,1 Mio. Euro belief. Das Mittelaufkommen der Mitbewerber ist dagegen von 2000 auf 2002 deutlich zurückgegangen. Auch das Fondsvermögen der Vergleichsgruppe der Versicherungs-KAGs hat sich kapitalmarktbedingt reduziert, während die MEAG ihre in Publikumsfonds gehaltenen Gelder stetig von Jahr zu Jahr gegen den Markt hat steigern können. Bezogen auf den relevanten Mitbewerberkreis baute die MEAG ihren Marktanteil sukzessive von 20,0 % in 1999 über 21,6 % und 22,4 % in den Folgejahren auf 24,8 % per Ende 2002 aus. MEAG-Geschäftsführer Gerhard Rosenbauer resümiert: „Die MEAG hat sich gemessen am schwierigen Kapitalmarktumfeld und dem Wettbewerb gut geschlagen.“ Im ersten Quartal dieses Jahres weist die MEAG bereits ein Mittelaufkommen von 63,9 Mio. Euro aus. Das ist deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum (36,7 Mio. Euro). Das geplante Mittelaufkommen für 2003 beträgt 200 Mio. Euro sowie 250 Mio. Euro und 300 Mio. Euro für die Folgejahre. Rosenbauer kommentiert den Ausblick: „Die MEAG setzt vor allem auf die Vertriebskraft der ERGO-Versicherungsgruppe. Daneben werden wir auch verstärkt über andere Vertriebswege anbieten.“ Dabei baut Rosenbauer auf die hohe Qualität der MEAG-Fonds als Vertriebsargument.
Mehr Mittelaufkommen, mehr Kunden Das höhere Mittelaufkommen in 2002 gegenüber dem Vorjahr geht bei der MEAG mit einer steigenden Zahl der MEAG-Kunden bei der FSB FondsServiceBank GmbH, der Serviceplattform von MEAG und HVB, einher. So stieg die Kundenzahl im Jahresultimovergleich 2001-2002 um 8,4 % von knapp 142.000 auf rund 154.000. In diesem Jahr sollen die Kunden weiter auf 167.000 sowie bis 2005 auf 235.000 zunehmen. Im institutionellen Geschäft hat sich das Fondsvermögen von 29,9 Mrd. Euro auf 25,9 Mrd. Euro ermäßigt. Geschäftsführer Dr. Robert Helm kommentiert: „Der Jahresrückblick reflektiert die Entwicklung an den Kapitalmärkten.“ Im Wettbewerbsvergleich des BVI steht die MEAG dem Fondsvermögen nach an sechster Stelle. Neue Kapazitäten wurden in 2002 für das institutionelle Geschäft außerhalb des Gesellschafterkreises aufgebaut. Die MEAG managte in diesem Bereich zum Jahresende 2002 ein Fondsvermögen von rund 800 Mio. Euro. Für Ende 2003 ist ein Bestand in Höhe von 1,3 Mrd. Euro geplant. Helm sieht die weiteren Entwicklungschancen als günstig: „Die MEAG profitiert bei der Kundenakzeptanz von der Konzernexpertise.“ Auch die in den Publikumsfonds vorzeigbare Performance sowie die jahrezehntelange Erfahrung in der Behandlung anspruchsvoller Großkunden wirkt sich positiv auf das Geschäft aus. Zudem wird die Bankenunabhängigkeit im Markt als starkes Argument für das bei der MEAG angewendete Best-Execution-Prinzip gesehen.
Performance bringt Absatz MEAG Geschäftsführer Dieter Wolf führt die hervorragende Performance der MEAG-Publikumsfonds als zentralen Wettbewerbsvorteil an. Die MEAG platzierte sich in allen von Standard&Poor’s bewerteten Zeiträumen unter den ersten Drei - ein Ergebnis, das sonst keiner Investmentgesellschaft in diesem Wettbewerb gelang. Wolf resümiert: „Mit einem hervorragenden Ergebnis für 2002 konnte die MEAG nicht nur für diesen Zeitraum an die Spitze vorstoßen, sondern auch ihre Langfristergebnisse entscheidend verbessern.“ Zudem hat Lipper, die Fondsrating-Agentur von Reuters, die MEAG wie schon im letzten Jahr als „Best Bond Group Germany 2003“ ausgezeichnet. Darüber hinaus sind 77 % des von S&P gerankten Fondsvermögens in MEAG-Publikumsfonds mit 5 Sternen ausgezeichnet. Wolf kommentiert: „Erfolgsfaktor ist der teamorientierte Investment-Ansatz. MEAG-Fonds dürften auch in Zukunft bei der Wertentwicklung in den obersten Quartilen zu finden sein.“ Der Team-Ansatz in der MEAG zeichnet sich seiner Meinung nach durch die fein austarierte Zusammenarbeit innerhalb des Fondsmanagements sowie mit dem Research aus, das die MEAG im vergangenen Jahr ausgebaut hat. Zudem betont Wolf den gemeinsamen zentralen Ansatz, der für alle gilt, dem einzelnen Fondsmanager aber auch Freiräume lässt, Chancen zu nutzen. Dieter Wolf: „Das Ergebnis zählt.“
MEAG setzt Wohlverhaltensregeln um Die MEAG hat die Wohlverhaltensregeln des BVI umgesetzt. MEAG Geschäftsführer Harald Lechner führt aus, dass die MEAG bereits vor Verabschiedung der Wohlverhaltensregeln ana-loge Regeln in Kraft gesetzt hatte: „Wir hätten eine Offenlegung der Transaktionskosten bei der Berechnung der Total Expense Ratio begrüßt, da wir als bankenunabhängige Gesellschaft schon heute das in der Gesamtbetrachtung günstigste Angebot umsetzen.“ Nach Ansicht der MEAG fördert eine vollständige Kostentransparenz bei standardisierten Dienstleistungen den Leistungswettbewerb. Lechner dazu: „Die Position der MEAG als Qualitätsführer käme damit noch deutlicher zum Tragen.“
Ansprechpartner: Dr. Josef Wild Telefon: 089 | 2489-2072 Fax: 089 | 2489-2075 Email: JWild@meag.com
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