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MEAG mit neuem Aktienfonds MEAG Osteuropa 19.10.2007
Die MEAG startet den Vertrieb des am 1. Oktober 2007 aufgelegten Aktienfonds MEAG Osteuropa und bietet damit ihren Anlegern in einem aussichtsreichen Marktsegment eine neue attraktive Anlage. Der MEAG Osteuropa bietet dem Anleger die Chance, am Wachstum der mittel- und osteuropäischen Staaten teilzuhaben. Nach Einschätzung der MEAG dürften die Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts der nächsten Jahre in Mittel- und Osteuropa im Schnitt deutlich höher ausfallen als in Euroland. Dieter Wolf, Geschäftsführer der MEAG, sagt: „Längerfristig dürfte der MEAG Osteuropa in der Wertentwicklung besser als ein europäischer Aktienfonds abschneiden, dabei aber auch höhere Risiken aufweisen. Der MEAG Osteuropa eignet sich zur chancenorientierten Abrundung einer langfristig ausgerichteten Anlage.“ Der Aktienfonds MEAG Osteuropa setzt dabei auf drei Wachstumstreiber: Russland mit seinen riesigen Erdöl- und Gasreserven als Motor seiner dynamischen Wirtschaftsentwicklung, die EU-Mitgliedstaaten der Osterweiterung mit ihrer wirtschaftlichen Konvergenz, vor allem mit Polen, Ungarn oder auch Tschechien, und die EU-Kandidaten, wie z.B. Kroatien und insbesondere die Türkei. Fondsmanager Martin Sirch sagt: „Mit diesem Ansatz diversifizieren wir Risiken und können für den Anleger gezielt Chancen nutzen.“ Holger Kerzel, Leiter Portfoliomanagement Aktien, ergänzt: „Der Anleger profitiert auch in diesem Aktienfonds von unserer weltumspannenden Länder- und Branchenkompetenz im Asset Management für die Münchener-Rück-Gruppe.“ Russland stellt in Osteuropa den mit Abstand größten und liquidesten Kapitalmarkt dar. Doch es ist nicht allein die Größe, die Russland für den Anleger attraktiv macht. Fondsmanager Sirch sagt: „Der Weg Russlands vom Energie- und Rohstofflieferanten zur entwickelten Industrienation bietet erhebliche Chancen für Unternehmen, die vom Strukturwandel in der Transformation profitieren. Aber auch die bereits erfolgreichen Öl- und Gaskonzerne sind aufgrund ihrer hohen Reserven attraktiv.“ Russland befindet sich nach Ansicht der MEAG derzeit in einer Phase stabileren Wachstums. Die alleinige Abhängigkeit der Volkswirtschaft von dem Auf und Ab der Erdöl- und Erdgaszyklen wird langsam abgelöst von einer engeren Anbindung Russlands an den internationalen Handel. Nach wie vor hat Russland einen großen Nachholbedarf mit Blick auf das Wohlstandsniveau der westlichen Industrieländer. Attraktiv aus Sicht des MEAG-Fondsmanagements sind unverändert Unternehmen der Öl- und Gaswirtschaft, wie z.B. Gazprom, daneben mit Blick auf die wirtschaftliche Transformation Telekommunikationsdienstleister wie MTS oder Vertreter der Finanzbranche wie die Sberbank. Der zweite Treiber ist die EU-Osterweiterung. Sirch sagt weiter: „Die zwölf neuen EU-Staaten, die 2004 und 2007 beigetreten sind, profitieren von den sich stetig verbessernden Wirtschaftsbeziehungen zu Westeuropa.“ Positive Impulse gehen teilweise von der Zinskonvergenz aus, insbesondere aber von den bedeutenden Transferzahlungen aus Brüssel. Diese Staaten sind dabei, ihre Infrastruktur zu verbessern. Unmittelbarer Nutznießer dieser Entwicklung ist beispielsweise die Bauwirtschaft. Die relativ niedrige Durchdringung der Märkte mit Kreditprodukten sollte weiterhin für eine gesunde Nachfrage sorgen und folglich die Gewinne im Finanzsektor beflügeln. Von den zwölf neuen EU-Staaten stehen aufgrund der Größe und Investierbarkeit der Aktienmärkte Polen, Ungarn und Tschechien im Vordergrund. Interessante Titel in diesem Wachstumssegment sind z.B. die Finanzdienstleister PKO Bank in Polen oder bei den Versorgern Cez aus Tschechien. Drittens setzt das Fondsmanagement gezielt auf EU-Anrainerstaaten wie die Türkei. Sirch erklärt: „Die Aufnahmeverhandlungen bedeuten große Reformen für Staaten wie die Türkei. Dies ist für die EU-Aspiranten ein langer, aber lohnender Weg.“ Die Türkei hat anders als Westeuropa kein demografisches Problem, die Bevölkerung ist jünger als z.B. in Deutschland und der Anteil der arbeitsfähigen Bevölkerung wird in den nächsten Jahren ansteigen. Darüber hinaus ist die Türkei, zwischen Orient und Okzident gelegen, Brückenkopf und Drehscheibe zwischen Europa und dem Nahen und Mittleren Osten. Der Reformeifer unter der Regierungspartei AKP begünstigt die wirtschaftliche Entwicklung. Zwar sind die Inflationsraten noch relativ hoch, doch die Weichen sind gestellt. Die Türkei befindet sich in einem politischen und wirtschaftlichen Reformprozess und weist erheblichen Nachholbedarf gegenüber Westeuropa auf. Interessante Titel sind beispielsweise der Finanzdienstleister Garanti Bank, der Einzelhandelsdiscounter BIM sowie IS-Reit aus dem Immobiliensektor. Geschäftsführer Dieter Wolf resümiert: „Die Chance, in Osteuropa investiert zu sein, ist höher als das Risiko, dort nicht zu sein.“ Erhältlich ist dieser Fonds bei allen MEAG-Vertriebspartnern, insbesondere den ERGO Versicherungsgesellschaften Victoria, Hamburg-Mannheimer, DKV, D.A.S., KarstadtQuelle Versicherungen, sowie der MEAG selbst (Tel. 089/ 2867-2867). Die MEAG MUNICH ERGO AssetManagement GmbH in München ist Vermögensverwalter der Münchener Rück und der ERGO Versicherungsgruppe. Die MEAG ist mit Einheiten in New York und Hongkong international ausgerichtet und setzt neben dem Management der gruppeneigenen Gelder auf das Geschäft mit Partnern außerhalb der Münchener-Rück-Gruppe. Insgesamt verwaltet die MEAG Kapitalanlagen im Wert von derzeit rund 182 Milliarden Euro, davon rund 13 Milliarden Euro in Immobilien. München, 19. Oktober 2007 Ansprechpartner: Dr. Josef Wild Telefon: 089 | 2489 - 2072 Fax: 089 | 2489 - 2075 E-Mail: JWild@meag.com Fondsportrait
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