Was würden weitere Hilfsmaßnahmen bewirken?
Der Staat kann nicht alle retten! Die sogenannten Verteilungswirkungen der fiskalpolitischen Unterstützungsmaßnahmen sind enorm. Wer überlebt dank der Finanzspritzen aus der Staatskasse, wer nicht? Wenigen Gewinnern unter den Unternehmen stehen viele gegenüber, die eine zweite Welle wirtschaftlich nicht überleben würden. Zu den Verlierern dürften insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen gehören. Auch die Folgewirkungen eines solchen Szenarios sind nicht zu unterschätzen: Bereits einzelne Betriebsschließungen können große Teile unserer Wirtschaft lahmlegen.
Rechnen Sie mit einer zweiten Welle?
Nein. Auch wenn die Pandemie längst nicht beendet ist und mit der steigenden Anzahl der Infizierten die Sorge vor einer zweiten Welle zunimmt. Wir gehen weiter davon aus, dass die Entscheidungsträger in unserem Land die richtigen Maßnahmen zur rechten Zeit ergreifen. Und dass wir mit Blick auf andere Nationen begreifen, wie man es nicht macht. Dass uns dramatische Zustände wie in diesen Ländern erspart bleiben, wenn wir Eigenverantwortung übernehmen. Bislang hat die Politik im Umgang mit der Pandemie großes Geschick bewiesen. Jetzt liegt es an uns allen, die Ausbreitung des Virus auf einem niedrigen Niveau zu halten, bis eine schützende Impfung flächendeckend zur Verfügung steht. Dazu sind weiterhin viel Disziplin und Achtsamkeit nötig.
Was bedeutet das für Anleger?
Für den Anleger selbst in erster Linie natürlich, auf seine Gesundheit zu achten. Und für seine Geldanlage: dabei- bleiben! Das „lange Geld“, das erst in vielen Jahren benötigt wird, langfristig anlegen. Und dabei immer auch für einen guten Teil des Investments – je nach persönlichen Präferenzen, Anlagezielen und Risikoneigung – die langfristigen Renditechancen der Aktie nutzen. Mit der Anlage in einen aktiv gesteuerten Fonds können Sie entspannt Ihren Urlaub genießen. Der Fondsmanager kümmert sich um Ihr angelegtes Vermögen!