Infrastructure Equity

Gemeinsam mit Munich Re in nachhaltige Infrastruktur investieren

Eine gut funktionierende und moderne Infrastruktur bildet die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität der Menschen. Investitionen in die Straßen- und Schienennetze, die für den Transport von Menschen und Gütern benötigt werden, in saubere Stromerzeugung und digitale Infrastruktur sowie in die menschlichen Grundbedürfnisse nach sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen sind deshalb unverzichtbar.

Weltweit wird der Bedarf an Infrastrukturinvestitionen bis zum Jahr 2040 auf rund 100 Billionen Dollar geschätzt. Weitere 3,5 Billionen Dollar werden erforderlich sein, um die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklungsziele für Strom und Wasser zu erreichen. Dabei unterscheiden sich der globale Infrastrukturbedarf nach Regionen: Rund 60 Prozent des geschätzten weltweiten Bedarfs an Infrastrukturausgaben entfällt auf  Asien, gefolgt von Nord- und Südamerika (17 %) und Europa (16 %). Der größte Ausgabenbedarf entfällt dabei auf Elektrizität und Straßen, die zusammen 65 Prozent der weltweiten Infrastrukturinvestitionen bis 2040 ausmachen werden.1

Eigenkapitalinvestitionen in Infrastruktur sind dabei attraktiv. Diese Assetklasse verfügt über eine niedrige Korrelation zu anderen Anlageklassen, kann einen Inflationsschutz bieten und leistet einen wertvollen Beitrag zur Diversifizierung der Kapitalanlage. Wer zudem Megatrends wie den Klimawandel oder die Digitalisierung berücksichtigt, stärkt die Widerstandsfähigkeit seines Portfolios, kann langfristig bei gleichem Risikoniveau höhere Erträge erzielen und einen Beitrag zum positiven Wandel von Industrie und Gesellschaft leisten.

Dominik Damaschke

Dominik Damaschke

Head of Infrastructure Equity

In der Due Diligence von Infrastruktur-Investitionen nimmt es eine immer zentralere Rolle ein, resiliente und nachhaltige Geschäftsmodelle zu identifizieren, die Industrie und Gesellschaft positiv beeinflussen.

Die Beurteilung aller relevanten Risikofaktoren und Werttreiber ist eine unverzichtbare Vorbedingung. Wichtig ist auch ein guter Marktzugang gepaart mit der industriellen Expertise und der Fähigkeit zum aktiven, werterhöhenden Asset Management. Nur so stellen sich attraktive Renditen ein und dabei möchten wir Ihnen partnerschaftlich zur Seite stehen:
 

Langjährige Erfahrung und nachgewiesene Erfolgsbilanz

Im Bereich Infrastructure Equity hat die MEAG für Munich Re seit 2010 bei 34 Transaktionen in verschiedenen Sektoren mehr als EUR 3,5 Mrd. an Eigenkapital bereitgestellt. Unser gut diversifiziertes Portfolio erwirtschaftete seit seiner Gründung eine starke IRR von rund 8 % p. a.

Als langfristiger "Buy-and-hold"-Investor streben wir durch einen integrierten Vermögensverwaltungsansatz eine wertsteigernde Rendite an. Wir setzen bei der Wertsteigerung auf einen praktischen Ansatz, der von der Unternehmensführung und dem Engagement der Stakeholder bis zur Portfoliooptimierung durch operative und finanzielle Initiativen reicht.

Aktives Bestandsmanagement

Wir stehen im ständigen Dialog mit dem Management unserer Beteiligungsunternehmen sowie unseren Mitgesellschaftern und versuchen dabei, die Entscheidungen des Managements und die Strategie der Portfoliounternehmen proaktiv zu beeinflussen. Denn nur durch aktives Bestandsmanagement kann man zusätzliche Renditepotentiale sowie Risiken aktiv steuern.
Die von unseren Investment Managern durchgeführten Asset-Management-Aktivitäten umfassen u. a. die folgenden Aspekte:

  • Aktive Überwachung der Umsetzung des Geschäftsplans und der Leistungserbringung auf der Grundlage ambitionierter KPIs
  • Regelmäßige Überprüfung von Refinanzierungsmöglichkeiten zur Steigerung der Eigenkapitalrendite
  • Aktive Überwachung des Bauprozesses bei Greenfield-Anlagen
  • Regelmäßige Überprüfung von Investitionsmöglichkeiten auf Ebene der Portfoliounternehmen, einschließlich strategischer Initiativen oder potenzieller Akquisitionen
  • Aktive Identifizierung von Kosteneinsparungspotenzialen

 

Risikomanagementansatz

Im Bereich Infrastructure Equity verfolgen wir einen strukturierten Risikomanagementansatz der sich auf den gesamten Investmentprozess erstreckt.

Zunächst führen wir bei der Prüfung neuer Investments eine strukturierte und umfassende Due-Diligence-Prüfung durch, um Risiken auf steuerlicher, rechtlicher und kommerzieller Seite zu identifizieren. Das Dealteam macht sich dabei ein klares Bild des Zielunternehmens und erstellt zusammen mit externen Beratern einen eigenen umfassenden Geschäftsplan, der die Ergebnisse der Due Diligence widerspiegelt. Zusätzlich wird eine technische und eine ESG-Prüfung mit Unterstützung der Munich Re durchgeführt.

Der gesamte Investmentprozess wird außerdem von einer unabhängigen Risikofunktion innerhalb der MEAG unterstützt, um kommerzielle Risiken bereits in einem frühen Stadium mitigieren zu können.

In der Betrachtung der relevanten Risikofaktoren kann dabei zusätzlich auf die Expertise sowie die langjährige Erfahrung der Munich Re zurückgegriffen werden. Der direkte Zugang zur globalen Plattform von Munich Re und dem umfangreichen Beziehungsnetzwerk führender Branchenexperten (z. B. aus dem technischen und versicherungstechnischen Bereich), ermöglicht hierbei eine stringente Bewertung von Risiken.

Während der Haltedauer des Assets stellt MEAG kontinuierliches und flächendeckendes Monitoring der Risiken sicher und kann dadurch dynamisch und schnell auf sich veränderte Sachverhalte reagieren. Nach der Investitionsentscheidung wird durch eine kontinuierliche Überwachung der Bewertung in enger Zusammenarbeit mit dem Bestandsteam sichergestellt, dass etwaige wertbeeinflussende Entwicklungen oder Entscheidungen durch das Risikomanagement beurteilt werden können.

Mit Sitzen in verschiedenen Entscheidungsgremien der Portfoliounternehmen nimmt MEAG eine aktive Rolle bei strategischen Entscheidungen ein. Die Bestandsmanager können dabei auch im Kontakt mit dem CEO, dem CFO und anderen Mitgliedern der Geschäftsleitung der Portfoliounternehmen stehen. Die Führungs- und Kontrollpraktiken können dadurch die Entscheidungsprozesse der Unternehmensleitung beeinflussen und dabei helfen, Risiken zu minimieren.

Kompetenz- und Wissenstransfer mit Munich Re

Durch unsere Verbundenheit mit Munich Re verfügen wir über ein weltweites Netzwerk und haben damit Zugang zu hervorragenden Industrieexperten. Diese Expertise nutzt die MEAG für die technische Prüfung neuer Beteiligungen. Im Investmentprozess sind die Abteilungen von MEAG und Munich Re stetig im Austausch:



Stringenter Investmentprozess vom ersten Screening bis zur Investitionsentscheidung:

Das konkrete Aufgabenspektrum reicht von der Erschließung entsprechender Investmentprozess

Investitionsprojekte, über die Due Diligence, bis hin zum laufen­den Management der Investitionen. Unsere Projekte finden entweder auf Basis Öffentlich-Privater-Partnerschaften („PPPs“) statt, oder beziehen sich auf private Infrastruktur, die von Unternehmen zur Verfügung gestellt und von der Öffentlichkeit benötigt wird.

Die Risiken der einzelnen Investitionsprojekte unterziehen wir einer sorgfältigen Analyse. Verlustrisiken begrenzen wir bereits der Auswahl durch den Fokus auf defensive Investitionen.

Wesentlicher Erfolgsfaktor beim Investieren in diese Anlageklasse ist die große Erfahrung und hohe Kompetenz unseres spezialisierten Investmentteams. Durch unsere starke Marktstellung sind wir in der Lage, einen Wettbewerbsvorteil beim Zugang zu relevanten und attraktiven Infrastrukturtransaktionen für unsere Anleger zu erzielen.


 

Investment im Einklang mit globalen Megatrends

Unser Investitionsfokus unterstreicht die globalen Megatrends mit den Themenbereichen (i) moderne Energie, (ii) nachhaltiger Transport, (iii) digitale und (iv) essentielle Infrastruktur. Hierbei ist die Nachhaltigkeit der Geschäftsmodelle (ESG) von zentraler Bedeutung:
 

Diversifiziertes Infrastrukturportfolio mit attraktiven Rendite-Risiko-Profil

Mit der Assetklasse Infrastructure Equity investieren wir in Infrastrukturunternehmen und -projekte mit „Core“ und „Core+“ Risikoprofil. Der Investitionsfokus liegt sowohl auf „Brownfield-„ als auch „Greenfield“-Assets und umfasst Minderheits- und Mehrheitsbeteiligungen. Ziel ist dabei der Aufbau eines diversifiziertes Infrastrukturportfolios mit einem attraktiven Rendite-Risiko-Profil. Der Investitionsfokus – basierend auf globalen Megatrends – liegt auf den Sektoren Energy Transition, Sustainable Transport, Digital Infrastructure und Essential Infrastructure in Europa und Nordamerika. Klare ESG-Leitlinien spielen bei der Auswahl der Investments eine zentrale Rolle.

Ein wichtiges Investitionskriterium sind laufende und konstante Ausschüttungen bzw. eine stabile Dividendenrendite, die durch die Auswahl von Unternehmen mit starken historischen Leistungsbilanzen, einem stabilem regulatorischen Umfeld, langfristigen Verträgen und/oder einer Inflationskorrelation erreicht werden kann.

Ein weiteres Kriterium ist die Absicherung gegenüber Downside-Szenarien. Diese wird avisiert durch Investments in Unternehmen mit eingeschränktem Wettbewerb, hohen Eintrittsbarrieren, vertraglich gesicherten Umsätzen sowie starken Vertragspartnern.

Der Investmentansatz zeichnet sich zudem durch eine langfristige Orientierung und ein aktives Asset Management über den gesamten Anlagehorizont aus.

 


 

FAQs

Für welche professionellen Investoren ist diese Kapitalanlage geeignet?

Warum in Infrastructure Equity investieren?

Welche Möglichkeiten zur Wertsteigerung der erworbenen Unternehmen werden genutzt/eingesetzt?

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Quellen / Rechtliche Hinweise:
1Global Infrastructure Outlook von Global Infrastructure Hub mit Oxford Economics/ Worldbank 2017.
2Quelle: Transforma Insights Research, ITU/ ICT Statistics, ITU Global Cybersecurity Index 2020 Report
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