Was bedeutet der Wahlausgang in Amerika für die Kapitalmärkte?
Kapitalmärkte mögen klare, eindeutige Wahlergebnisse. In dieser Hinsicht ist der Wahlausgang in den USA positiv zu sehen. Die Republikaner haben sich deutlich durchgesetzt. Und auch, wenn viele Kommentare bei dem künftigen US-Präsidenten eine klare Linie vermissen, so ist doch festzuhalten: Er ist nicht unbekannt, er hat bereits eine Amtszeit hinter sich, die Welt kennt ihn. Dies sehen wir auch in den Reaktionen der Kapitalmärkte auf den Wahlausgang. Keine Überraschung, entsprechend unauffällig haben sich die Kapitalmärkte im erwartbaren Rahmen bewegt.
Welche Chancen bieten sich mit der neuen US-Regierung?
Im Wahlkampf war die Eindämmung der Migration ein Thema, aber auch höhere Zölle. Beides ist eher wachstumsdämpfend für die USA, aber wir wissen aus der ersten Amtszeit, dass der designierte US-Präsident pragmatisch mit solchen Themen umgeht. Einwanderer sind auch Arbeitskräfte, und angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation in den USA eine Entlastung. Eine gezielte Migrationspolitik und moderate Zölle helfen, die Inflation niedrig zu halten. Dies wird in der politischen Entscheidungsfindung auch künftig eine Rolle spielen. Auf der Chancenseite sehen wir die Deregulierung. Republikaner sind eher geneigt als Demokraten, für Unternehmen ein günstiges Investitionsumfeld zu schaffen. Davon ist allerdings schon einiges eingepreist, es bleibt aber noch Raum für weitere Kursgewinne.
Und was heißt dies für die privaten Anleger?
Mit unserer breit aufgestellten Fondspalette bestehen Potentiale, von diesen Entwicklungen zu profitieren.