Das Thema Zölle ist keineswegs ausgeräumt. Wie geht es zusammen, dass die Märkte das Thema offenbar bereits weitgehend abgehakt haben?
Die Ankündigung von Zöllen durch die US-Regierung war zwar erwartet worden, aber die Höhe der Zölle kam überraschend. Die ersten Reaktionen deuteten auf eine Verschärfung des Konflikts hin. Noch unsicherer wurde die Situation, als der ukrainische Präsident aus dem Weißen Haus verwiesen wurde – ein Zeichen für mögliche Risse in der westlichen Sicherheitsgemeinschaft.
Mit der Zeit setzte sich jedoch die Meinung durch, dass die harte Linie der US-Politik nicht dauerhaft bestehen würde. In der Zollfrage gab es Annäherungen: Die USA und China fanden zu einer Einigung, die vorher unmöglich schien. Auch bei den Verhandlungen zum Ukraine-Krieg gibt es positive Signale für die transatlantische Sicherheit.
Eine gewisse Unsicherheit bleibt zwar bestehen, aber die Märkte nehmen bereits viele positive Entwicklungen vorweg.
International aufgestellte Unternehmen kommen mit diesen Herausforderungen besser zurecht als erwartet.
Haben die Märkte wieder Boden unter den Füßen gefunden und kann es weiter nach oben gehen?
Die erhöhte Unsicherheit im Zusammenhang mit der US-Politik dürfte einhergehen mit einer schwächelnden Weltkonjunktur, denn Handelshemmnisse bedeuten weniger Austausch von Gütern und Dienstleistungen auf globaler Ebene sowie eine Verringerung der internationalen Arbeitsteilung.
Allerdings zeigt sich, dass international aufgestellte Unternehmen mit diesen Herausforderungen besser zurechtkommen als erwartet – etwa durch die Anpassung von Lieferketten oder die Umleitung von Warenströmen.
Positiv ist außerdem, dass die Inflationsraten leicht zurückgehen und sich die Arbeitsmärkte sich etwas entspannen. Zusätzlich dürften die führenden Zentralbanken bei stabiler Preisentwicklung die Zinsen weiter senken.
Welche Schlüsse kann der Anleger daraus ziehen?
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